Säule 6 · Finanzierung & die richtigen Banken

Nicht jede Bank
will Vermieter.

Wer bei der falschen Bank anklopft, bekommt eine Absage – nicht weil das Konzept schlecht ist, sondern weil die Bank schlicht nicht für Investoren gebaut ist. Den Unterschied zu kennen, spart Zeit und Nerven.

Finanzierung ist nicht gleich Finanzierung. Manche Banken lieben Vermieter – andere sind auf Eigenheime spezialisiert und wissen intern gar nicht richtig was sie mit einem Investorenportfolio anfangen sollen.

Was Banken wirklich interessiert

Der wichtigste Faktor für eine Investorenfinanzierung sind die Mieteinnahmen. Banken rechnen intern mit einem bestimmten Faktor auf die erzielbaren Mieteinnahmen – und genau daraus leiten sie ab, wie viel sie bereit sind zu finanzieren. Wer das versteht, kann sein Objekt und seinen Antrag von Anfang an richtig aufstellen.

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Anstellung als Booster

Banken lieben Angestellte. Wer noch einen Hauptjob hat und nebenbei investiert, hat es bei der Finanzierung deutlich einfacher – die regelmäßigen Gehaltseinnahmen geben der Bank Sicherheit. Das ist einer der Gründe warum es sinnvoll sein kann, den Jobwechsel in die Selbstständigkeit nicht zu früh zu machen.

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Lage & Objektqualität

Je städtischer die Lage, desto wohler fühlt sich die Bank. Großstädte oder zumindest wirtschaftsstarke Regionen werden deutlich positiver bewertet als ländliche Gebiete. Bei älteren Objekten kann ein professionelles Gutachten den Unterschied machen – es zeigt der Bank den realen Wert und nimmt Unsicherheiten aus dem Gespräch.

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Den richtigen Bankpartner aufbauen

Ein Finanzierungsvermittler kann am Anfang hilfreich sein – langfristig ist er aber keine Lösung. Wer dauerhaft skalieren möchte, braucht direkte Bankbeziehungen. Bis zu einer Portfoliogröße von rund 50 Einheiten lässt sich das gut selbst aufbauen. Danach empfiehlt es sich, einen erfahrenen Finanzierungspartner an der Seite zu haben der die richtigen Türen kennt.

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Investorenfreundliche Banken erkennen

Es gibt Banken die intern auf Eigenheime ausgerichtet sind – und solche die regelmäßig mit Investoren arbeiten und wissen wie man ein Vermietungsportfolio bewertet. Den Unterschied merkt man schnell im Gespräch. Welche Banken das in der Praxis sind und wie man den Erstkontakt richtig gestaltet, ist Teil des Coachings.

Die Grenze die kaum jemand kennt
750.000 €
pro Bank – nicht kumuliert
Darunter
Vereinfachte Prüfung. Die Bank schaut sich das Objekt und die Einnahmen an – ohne tiefgehende Analyse des Gesamtportfolios. Schneller, unkomplizierter.
Darüber
Ausführliche Prüfung. Die Bank leuchtet das gesamte Portfolio durch – Bilanzen, Cashflows, Risiken. Das dauert länger und stellt höhere Anforderungen an die Dokumentation.

Wer das weiß, kann seinen Kreditrahmen strategisch auf mehrere Banken verteilen – und bleibt dabei in der schnellen, unkomplizierten Prüfung.

Die Inhalte auf dieser Seite basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen als Immobilieninvestor und sind keine Finanz- oder Steuerberatung. Für individuelle Finanzierungsfragen empfehle ich, einen zugelassenen Finanzberater oder Steuerberater hinzuzuziehen.

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